Ich war auf der Suche nach einem Buch, dass mir meine Fragen zur Hufbearbeitung beantworten sollte. Keines konnte mir so recht weiterhelfen, auch vom Schmied bekam ich keine zufriedenstellende Antwort. Auf dieser Suche fiel mir das Buch von Jochen Biernat in die Hände und ich las es. Es beantwortete mir meine Fragen und obwohl keine Nachher-Fotos im Buch enthalten sind, konnte ich Jochen Biernats Beschreibung zur Bearbeitung der Hufe nachvollziehen. Während des Lesens hatte ich vielfältige Aha-Erlebnisse, so hatte mir noch nie jemand die verschiedenen Zusammenhänge bei der Hufbearbeitung erklärt. Für mich klang das alles sehr logisch und ich konnte dann auch nach der Lektüre die einzelnen Bearbeitungsschritte zusammen mit einer Huforthopädin direkt am Pferd durchführen.
Für mich ist dieses Buch ein wahrer Segen für all die, die mit den Erklärungen ihrer Hufbearbeiter (ob nun Schmied oder andere) nicht zufrieden sind und die mehr darüber erfahren möchten, warum die Hufe ihrer Pferde so aussehen, wie sie aussehen und die auch wissen möchten was man dagegen tun kann.
Das Buch mag im ersten Moment schwer zu verstehen sein, aber man liest sich ein und findet sich dann leichter zurecht. Den Vorwurf, er würde sich nicht an verterinärmedizinische Ausdrücke halten, kann ich nicht nachvollziehen, denn er ändert ja damit nicht die Anatomie des Pferdes, sondern er benennt es nur anders.
Falls man Interesse an der Huforthopädie, hat findet man die DHG unter www.huforthopaedie.org im Internet. |
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